Über den wahren Namen streiten die Kubaner trefflich. In Oriente werden sie oft Tostones genannt, weiter westlich Chatinos. Etliche Familien kochen sie aber gar nicht mehr, denn sie sind recht aufwändig zu fertigen. Doch das soll nicht Inhalt des heutigen Artikels sein, denn ich will erstmals im Blog ein echt kubanisches Rezept veröffentlichen.

Kochbananen kaufen

Chatinos: Bananenbündel

So kommen die Bananen gwöhnlich vom Markt

In Deutschland kann man leider nicht in den nächsten „Agro“ gehen und sich ein Bündel Platanos holen. Hier muss man seine Dealer schon besser kennen. Ich selbst hole sie mir entweder vom Gemüsehändler meines Vertrauens. Leider nicht spontan möglich, da ich es ihm einen Tag vorher sagen muss, dann kommen sie aber frisch vom Großmarkt. Oder man geht zum Asialaden, ebenso gibt es die oft in Edeka– oder Rewe-Supermärkten.

Es gibt die Bananen auch häufig einzeln und nicht mehr im Bündel, wie auf dem Bild nebenan. Das macht aber nichts aus, denn geschmacklich hat das keinen Einfluss. Für vier Personen sollte es reichen, wenn man gut zwei Kilo kauft. Man braucht noch Öl (Sonnenblumen oder Raps) und Salz. Einfacher geht es eigentlich nicht.

Bananen vorbereiten

Erster Arbeitschritt ist das Abtrennen der einzelnen Bananen vom Bündel. Dann werden sie geschält und gewaschen.

Bananen frittieren

Die geschälten Bananen sind nun in etwa daumendicke Stücke zu schneiden. Heißes Öl kann vorbereitet werden. Die Stücke können ins heiße Öl gegeben werden, dort bleiben sie bis sie eine hellbraune Farbe annehmen.

Die anfrittierten Bananenstücke werden aus dem heißen Öl genommen – schön abtropfen lassen, damit es keine Schweinereien in der Küche mit Ölspritzern gibt. Dann einen Holzhammer nehmen und auf die Bananenstücke schlagen, aber mit Gefühl! Sie sollten dann etwa 7 mm dick sein. Die gequetschten Stücke kommen wieder zurück ins heiße Öl.

Chatinos fertigstellen

Chatinos fertig

Ein bisschen Salz drauf und genießen …

Zum Schluss werden die Chatinos so lange frittiert, bis sie schön knusprig sind. Mit einer Gabel kann man sie herausfischen, ein wenig Salz drüberstreuen und auf geht’s zur Party, denn am besten genießt man sie mit Freunden.

Ich hoffe, meine kurze Beschreibung hat ein wenig Lust auf Kuba gemacht. Ich freue mich über Feedback.

Grüße Matthias

 

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