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Kubanews

Kuba in allen seinen Facetten

Tricks und Tipps für den Flughafen, Teil 1

Flughafen Varadero, Kuba

Flughafen Varadero

Liebe Kubafans,

heute will ich mit euch ein paar meiner Ideen teilen, wie man das Langfliegen nach Kuba angenehmer gestalten kann. Dabei habe ich einige Ideen zusammengetragen, hoffe aber auch, dass von euch noch viele Anmerkungen und Vorschläge kommen, die den Artikel ergänzen  – denn ich bin sicher, ihr habt auch noch viele gute Ideen, die uns allen helfen!

Kubanische Touristenkarten

Solltet ihr mal eure Touristenkarte für Kuba vergessen haben, bekommt ihr am Flughafen Frankfurt auch noch welche. Also keine Angst, niemand muss zu Hause bleiben. Was ich nicht getestet habe, was aber bestimmt auch an anderen Flughäfen funktioniert: viele Reisebüros haben Touristenkarten, vielleicht auch an anderen Flughäfen als nur in Frankfurt.

Und wer von Brüssel aus mit Jetairfly nach Varadero fliegt: bei Jetairfly sind die Touristenkarten im Flug enthalten, man kann sie sich am Flughafenschalter abholen. Das muss man halt nur wissen…

Mit der Bahn zum Flughafen

Wenn ihr – wie ich – lieber mit der Bahn zum Flughafen fahrt, gibt es die Rail and Fly-Tickets (z.B. bei Condor). Ich mag es, mit Platz und gemütlich in der Bahn von Berlin nach Frankfurt zu gondeln und statt 4 Flügen habe ich dann nur 2. Das ist nicht nur für die Ökobilanz besser, sondern ganz einfach auch weniger anstrengend, man ist ja auch nicht mehr der Jüngste. Und, wenn wir ehrlich sich, viel länger braucht man auch nicht mit der Bahn, zumal, wenn man erst mal eine Stunde zum Flughafen fahren muss, von den Sicherheitschecks ganz abgesehen…

Bahn-Check-In in Frankfurt

Wenn man in Frankfurt mit der Bahn ankommt, muss man nicht unbedingt bei der eigenen Airline einchecken, es gibt einen extra Bahn-Check-In, der von allen Fluggesellschaften gemeinsam betrieben wird. Das hat nun eine ganze Reihe Vorteile:

  1. Man muss das Gepäck nicht mehr ewig schleppen
  2. Übergewicht wird nicht so scharf kontrolliert wie bei einer Billigfluggesellschaft – meine Verlobte liebt dieses Feature!!!
  3. Man kann deutlich früher einchecken – und damit hat man (fast) freie Sitzplatzwahl.

Also Augen auf, nicht am Check-In vorbeilaufen!

Schlafliegen

Solltet ihr mal in Frankfurt stranden, z.B. weil euer Anschlussflug nach Kuba noch Stunden entfernt ist, dann haltet die Augen auf: im Gegensatz zu vielen anderen Flughäfen gibt es in Frankfurt in einem der Seitenarme Schlafliegen. In Madrid beispielsweise sind alle Sitze extra so geformt, dass man da auf keinen Fall schlafen kann. Generell hilft es, wenn ihr Aufenthalt habt, einfach mal zu schauen: manchmal findet man doch noch eine Schlafgelegenheit. In Paris beispielsweise stehen direkt an den Abflugterminals auch Liegen, die man nicht entdeckt, wenn man nicht bis zum Abflug vordringt.

 Wasser am Duty Free

In Frankfurt (und in ein paar anderen Flughäfen) wird im Duty Free Shop an der Kasse stilles Wasser für einen Euro verkauft. Da das Wasser fast überall in den Shops mindestens 3,50 Euro kostet (mit ein bisschen Suchen 2,50), ist das ein super Deal, erwartet man nur nicht vom Duty Free Shop. Eine andere Alternative wäre natürlich: eine leere Wasserflasche mitnehmen, die kommt auch durch den Sicherheitscheck. Dann einfach in die Toiletten gehen und auffüllen. Wer damit hygienische Probleme hat: in der Drogerie gibt es für billig Geld Desinfektionsmittel für Wasser – Tropfen ‘rein, ein bisschen warten und fertig. Das eignet sich übrigens auch hervorragend für das Leitungswasser auf Kuba.

Die Toilettensituation am Frankfurter Flughafen

In Frankfurt gibt es eine Regel: draußen sind die Toiletten sauber, drinnen ein Saustall – man kann halt nicht mehr entkommen. Also entweder vor dem Einchecken noch mal gehen oder nach dem Flug ein bisschen die Zähne zusammenbeißen. Schon die am Gepäckband sind erträglich bis gut.

Duty Free

Nun gibt es ja seit einigen Jahren kein Duty Free mehr für die meisten Flüge, der EU sei Dank. Für Kuba ist das natürlich anders, zumindest an manchen Flughäfen mit internationalen Terminals. Wer also z.B. in Brüssel oder Paris kauft, der bekommt günstigere Preise (das sind die in Klammern!). Das macht natürlich keinen Sinn bei Zigarren oder Havanna Club 😉 Aber im Allgemeinen gilt: die Duty-Free-Sonderangebote sind in der Regel unschlagbar. Gern kann man da auch mal einen Whisky des Feindes mit nach Kuba bringen (schaut euch dazu den Film „Erdbeeren und Schokolade“ an!), der wird mit offenen Armen – und Kehlen – aufgenommen.

So, ich bin gespannt auf eure Ideen und Tricks, ich bin sicher, wir alle können von euch lernen, bitte kommentiert!!!
Saludos – leider seit 2 Tagen wieder aus Berlin,
Dietmar

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