Noch bis Sonntag läuft das Internationale Festival des Neuen Lateinamerikanischen Films 2018. Die Kubaner sind bereits seit Jahrzehnten filmverrückt. Bereits vor der Revolution hatte Havanna mit über 150 Kinos die wohl höchste Kinodichte der Welt. Die Begeisterung für den Film ist geblieben, nur die Kinos sind weniger geworden und somit die Möglichkeiten, dem Kino zu fröhnen. Der moderne Kubaner kompensiert mit dem Paket (El Paquete). Das Filmfestival im Dezember bietet jedoch eine ideale Gelegenheit für alle kubanischen Cineasten, sich die Welt durch die Augen Lateinamerikas anzusehen.

Dieses Jahr kommt ein rundes Jubliäum hinzu – das 40. Mal wird der lateinamerikanische Film gefeiert. Neben den Filmvorführungen gibt es auch die Möglichkeit über Kunst und Kultur zu diskutieren. Übrigens kam es auch durch das Filmfestival zur Gründung der Internationalen Schule des Films in San Antonio de los Baños im Jahre 1985.

Es sollten also die Augen offen gehalten werden, ob man noch eine Kinokarte ergattern kann.

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