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Ulises Guilarte de Nacimiento (links) vom kubanischen Gewerkschaftsdachverband und Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel (Mitte). Quelle: ACN

Über eine Währungsreform zur Zusammenführung des Doppelwährungssystems wird bereits seit mehreren Jahren in Kuba diskutiert. Bei der Umstellung unterstützt der Gewerkschaftsdachverband CTC die Arbeiten an einem neuen Lohnniveau, um Kaufkraftausfälle und Gefahren einer Inflation vorzubeugen, so amerika21. Dass eine Korrektur nötig ist, zeigen die teils exorbitanten Einzelhandelspreise.

Der Staat zahlte in Kuba 2017 durchschnittlich 767 kubanischen Pesos (knapp 27 Euro) Lohn. Es werden aber einige Waren des täglichen Bedarfs stark subventioniert und dann gibt es noch das System der Libretta, wo Grundnahrungsmittel monatlich verteilt werden. So kommt der Kubaner zwar auf eine insgesamt höhere Kaufkraft, aber insbesondere importierte Waren sind teils unerschwinglich, wenn man keine Möglichkeit hat, an die Touristenwährung CUC (mehr zum Währungssystem) zu gelangen. Der Privatsektor zahlt jedoch deutlich höhere Monatslöhne, weshalb ein starker Wechselwille von Arbeitskräften hin zur Privatwirtschaft oder zu ausländischen Unternehmen zu beobachten ist.

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