Eine Sache, die gerne vergessen wird, wenn wir unseren Kubaurlaub planen, sind die Tagesstunden. Gerne denken wir über das wärmere Wetter nach (gefühlt 50 Grad heißer) oder über weniger Wolken (durchschnittlich gute 3 Stunden mehr Sonnenschein). Dabei gibt es einen Faktor, der unseren Akku wie kein zweiter auflädt: Kuba liegt näher am Äquator und deshalb gibt es im Winter längere Tage.

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Heute z.B. (26. November 2017) haben wir in Berlin 8:16 Stunden, an denen die Sonne am Himmel scheint, während wir in Havanna 10:55 Stunden von Sonnenaufgang zu Sonnenuntergang haben, also fast 3 Stunden mehr – 10 Minuten Bonus gibt es sogar noch in Guantanamo.

Über das Jahr verteilt, sieht das dann so aus:

Im Sommer ist es andersrum

Wie meine Frau bestätigen kann, ist es im Sommer natürlich andersrum, so, dass wir endlich mal etwas haben, das in Deutschland cooler ist bzw. heißer 😉 Als sie das erste Mal in Deutschland war, genau am 21. Juni, rüttelte sie mich um 4 Uhr morgens wach mit dem Argument, wir verschlafen den ganzen Tag. Die Ärmste war nämlich der Meinung, es sei schon 11 Uhr! Nun, ich war nicht so begeistert, hatten wir doch bis 1 Uhr nachts auf ihre Ankunft in Deutschland angestoßen…

Dass es ihr auch noch zu heiß war, fand ich dann wieder witzig. Denn ich wusste nicht, dass es in Kuba fast nie über 36° heiß wird.

Fazit: Kuba hilft gegen die Winterdepression

Warum die beste Reisezeit nach Kuba der Winter ist, ist also nicht nur der Temperatur geschuldet, die uns hier in Deutschland in die Flucht schlägt, und des grauen Wetters, sondern für mich ein ganz wichtiger  Grund ist die Helligkeit. Nach zwei Wochen Kubaurlaub im Februar verschwindet meine Winterdepression ganz von alleine und ich halte die restlichen Monate bis zum Ende des deutschen Winters (April oder Mai) wieder leichter durch.

Kommt gut durch die dunkle Jahreszeit,
trinkt einen Glühwein auf Kuba,
Dietmar

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